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Checkliste Silo

Planungshilfe

Checkliste Siloanlieferung

Um einen optimalen Ablauf zu erreichen, sind u.a. folgende Punkte zu beachten:

1.) Logistik der Baustelle abstimmen:
        
Von wann bis wann kann bzw. darf gearbeitet werden. Im Zweifelsfall mit der Nachbarschaft und dem Ordnungsamt abstimmen
 
 
Welches Lieferverfahren kann angewendet werden:
   
Einzelzuganlieferung
Drei oder mehr Silo über eine Schlauchleitung
Rundlaufverfahren/ Nachmittagsanlieferung


2.) Standplatz Silo frühzeitig bestimmen. Hierbei ist folgendes zu beachten:

Standfläche und Zufahrt müssen mit einem 40 t Lkw befahrbahr sein (8t Achslast/ 16-18 m Länge)
Bei der Zufahrt die Durchfahrtshöhen und -breiten überprüfen. ( Breite Turbolift ca. 2,55 m/ Höhe der Siloauflieger ca. 3,8 - 4,0 m)
Standflächen mit Oberleitungen und Bäumen in unmittelbarer Nähe sind ungeeignet. Kipphöhe Silo: ca. 7-10 m
Einige Kessel und insbesondere der Vulkalift müssen in Arbeitsstellung abgestützt werden. Hier muß der Untergrund eine Stützlast von bis zu 10t aufnehmen.
Die Stützweite des Vulkalift beträgt max. 7 m.
Standfläche eventuell vom Ordnungsamt genehmigen lassen.
Standfläche in Abwesenheit des Turbolift gegen unbefugtes Benutzen sichern


3.) Bestellungen sind schriftlich einzureichen:

Vollständige Lieferadresse
Terminwunsch mit Uhrzeit
Ansprechpartner mit Handy-Nr.
Benötigte Schlauchlänge in Meter

  
4.) Tag der Anlieferung:

Schlauchauf- und Abbau erfolgt in Abstimmung mit dem Turboliftfahrer durch das Baustellenpersonal.
  Hierbei ist zu beachten: 
   
Vorschriften der Berufsgenossenschaft hinsichtlich Absturzsicherung beachten
Schläuche nicht knicken 
Schläuche geradlienig verlegen
Kurven in großem Radius verlegen
Schlauch an der Attika so unterbauen, daß eine gleichmäßige Rundung ensteht.
Schläuche beim Abbau nicht vom Dach werfen.

 

Schlauchführung auf dem Dach:
   
Vorschriften der BG zur Absturzsicherung beachten
Zur Verständigung zwischen dem Dach und dem Turboliftfahrer klar verständliche Handzeichen vereinbaren oder Sprechgeräte verwenden
Aufgehende Bauteile und insbesondere Glasflächen vor Steinschlag schützen. Im Dachrandbereich abgestellte Fahrzeuge sind zu entfernen oder auch vor Steinschlag zu schützen.
Fußgängern ist der Aufenthalt im Gefährdungsbereich zu untersagen.
Schlauch bei der Bewegung auf dem Dach nicht knicken. Es ist ratsam, wenn möglich, immer einen 2. oder 3. Mann am Schlauch stehen zu haben.
Nach dem Abstellen des Materialflusses am Kessel kommt es noch zur Restentleerung der Schläuche. Daher ist der Wunsch des Abstellens mit entsprechendem Vorlauf zu planen. Schlauch bis zur vollständigen Entleerung festhalten.
Wenn der Materialtransport durch Abknicken des Schlauches unterbrochen wurde, ist damit zu rechnen, daß es beim "Freiblasen" des Schlauch zu unkontrollierten Schlägen des Endstücks kommen kann. Eventuell einen Kollegen um Unterstützung bitten.
Insbesondere in den Sommermonaten kann es beim Blasvorgang zu unerwünschter Staubentwicklung kommen. Um dies zu verhindern, sollte immer ein Wasseranschluß vorgesehen werden. Die Wasserinjektion erfolgt zwischen dem letzten und vorletzten Schlauch über eine GK- Kupplung.


5.) Reklamationen/ Schäden:

Reklamationen sind unmittelbar dem Fahrer gegenüber zu äußern und auf dem Ausblasprotokoll zu vermerken
Mengenreklamationen sind durch das Vorgehen nach Liefermengen - Checkliste zu dokumentieren (DIN 4226, DIN 52110 u. DIN 52101). Abweichende Verfahren können von Vulkatec nicht akzeptiert werden.
Schäden, die durch den Turbolift im Rahmen der Anlieferung verursacht wurden sind ebenfalls auf dem Ausblasprotokoll zu vermerken und die Schadensregulierung ist mit ausführlicher Dokumentation kurzfristig zu beantragen.

Schäden am Gebäude, an beweglichem Gut und Personenschäden die unter Mißachtung der Vorgaben der "Checkliste Siloanlieferung" enstehen, werden von Vulkatec nicht reguliert.

 

 

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