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| Entdecken Sie die Vulkan-Eifel... |
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Auch in diesem Jahr veranstaltet VulkaTec für seine Geschäftspartner 2 Vulkantage.
Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm rund um den Vulkanismus in der Osteifel.
Los geht’s um 9.00 Uhr im Vulkanzentrum Rauschermühle in Plaidt mit einem Frühstück, anschließend werden Sie durch einen Film über die Vulkane der Osteifel auf Ihren Tag eingestimmt und besichtigen dann den Vulkanpark und das Museum.
Vor dem Mittagessen im Vulkan-Brauhaus mit historischem Felsenkeller in Mendig erhalten Sie einen Vortrag zum Thema `Einschichtige Dachbegrünung`.
Bims- und Lava-Gewinnung unter heutigen Bedingungen sind die nächsten Highlights auf der Tour.
Zum Abschluß lernen Sie das Unternehmen Vulkatec und das Turbolift - System näher kennen.
Bitte rechtzeitig anmelden. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen je Tag beschränkt.
Termine 2010: 25.06.2010 und 03.09.2010
Ansprechpartner: Julia Frei Vulkatec Riebensahm GmbH Tel: 02632 - 9548 -19
Weitere Informationen zur Osteifel:
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Römerbergwerk Meurin Entdecken Sie einen 2000 Jahre alten Steinbruch
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Entdecken Sie das größte römische Tuffbergwerk nördlich der Alpen Mit hoher Geschwindigkeit rasten vor fast 13.000 Jahren die Glutlawinen und Ascheströme des Laacher See Vulkans durch die Täler. Die bis zu 600°C heißen Lawinen hinterließen ein karge Mondlandschaft und zerstörten alles Leben. Die mitgeführten Aschen befestigten sich über viele Jahre hinweg durch den Kontakt mit Wasser zu Tuff.
Als vor über 2.000 Jahren die Römer unsere Region besiedelten, entdeckten sie schon bald den weißen Tuff als Baumaterial. Noch heute werden diese Tuffsteine abgebaut. Jedoch in einer weit größeren Tiefe. Leider wurden durch den modernen Abbau die meisten dieser römischen Steinbrüche zerstört. Nicht so auf dem Gelände der Tassgrube Meurin. Hier haben Besucher die Gelegenheit in die unterirdische Arbeitswelt längst vergangener Zeiten zu blicken.
Ein kleines Areal von 55x45 Metern ist von einer futuristischen, freigetragenen Stahl-Glas-Konstruktion überdacht und schützt das ehemalige Grabungsgelände. Auf diese Weise kann ein kleiner Teil des ehemals größten römischen Tuffbergwerkes nördlich der Alpen vor den Witterungseinflüssen geschützt werden. |
Tuff Dunkel, Heiß, Staubig
Enge Gänge, schlechte Lichtverhältnisse und staubige Luft prägten den Alltag der römischen Untertagearbeiter, die in Tiefen von 4 bis 6 Metern Tuffe abgebaut hatten. Nur wer selbst in diese Gänge hinab gestiegen ist, kann sich vorstellen, was die Menschen damals geleistet haben. Die gebrochenen Rohblöcke wurden über Rundhölzer zu den Materialschächten transportiert. Von dort wurden sie mit Kränen an die Oberfläche befördert. |
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Steinerne Spuren erzählen Der Tuffstein wurde in einzelnen Kammern unter Tage gewonnen. Um Einstürze zu vermeiden, achteten die Römer darauf, dass im Deckenbereich noch eine stabile Schicht aus festem Stein erhalten blieb. Aus dem gleichen Grund wurden an mehreren Stellen Pfeiler aus wertvollem Stein stehengelassen. An den Wänden dieser Pfeiler sind zahlreiche Spuren des alten Abbaus erhalten geblieben. Diese ermöglichen den Wissenschaftlern heute eine detaillierte Rekonstruktion der einzelnen Arbeitsvorgänge.
Auch über dem Bergwerk herrschte vor 2000 Jahren rege Betriebsamkeit. Im Bergwerk gebrochen, mit einem Kran ans Tageslicht befördert, wurde der Tuffstein vor Ort verarbeitet. Im Außengelände des Römerbergwerkes Meurin wurde dieser Arbeitsbereich mit Steinmetzhütte, Werkzeugschmiede und einem römischen Kran rekonstruiert. An einigen Wochenenden im Sommer erwecken römische Steinmetze und Schmiede diesen Bereich wieder zum Leben.
Wie Tuffstein entsteht Die ursprünglich lockeren bimsreichen Ablagerungen der Ascheströme und Glutlawinen wandelten sich durch Grund- und Oberflächenwasser zu unterschiedlich verfestigtem Tuff um. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer Veränderung der Materialstruktur. Die Neubildung von Kristallen führte zu einer Zementation im Tuff, die bei andauerndem Kontakt mit Wasser den Tuffstein entstehen ließ.
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Die Keiltaschenspaltung Eine gute Idee.
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| Zunächst lösten die Römer den zu brechenden Stein an der Decke, am Boden und an einer Seite vom anstehenden Tuffstein durch 0,4 m tiefe Gräben (Schrote). An der vierten Seite wurden dann einzelne Löcher (Keiltaschen) eingearbeitet. Da der Steinrelativ weich ist, konnten alle Arbeitsgänge mit einem Beil durchgeführt werden. Die Keiltaschen verliefen leicht schräg in Richtung des Seitenschrotes. Durch das gleichmäßige Einschlagen von eisernen Keilen brach der Stein auch an der Rückseite aus dem anstehenden Fels. Der Tuffquader war gewonnen. |
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Römer Zeuge einer längst vergangenen Zeit:
In Kruft kamen vor wenigen Jahren römische Gebäude zutage. Zumindest Teile davon dienten als Werkstatt zur Verarbeitung von Tuffstein. Zu diesem Gebäudekomplex gehören auch ein Keller und ein Brunnen aus Tuffstein. |
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In Nickenich wurde 1931/32 das Grabmal einer wohlhabenden römischen Familie ausgegraben. Der aufwändige Rundbau ist komplett aus Tuffstein erbaut
In Ochtendung wurde 1978 ein römischer Freidhof entdeckt. Ein Tumulusgrab, ähnlich dem in Nickenich, zeugt von Wohlstand der dort bestatteten Personen. |
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Urzeiten, Urgewalten Eine Reise in die Vergangenheit und die Entstehungsgeschichte unserer Landschaft
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Urzeiten, Urgewalten - Vulkane. Sie entstehen in den Tiefen unserer Erde und verändern, ja zerstören in Sekundenschnelle traumhafte Landschaften. Über die Jahrtausende hinweg schafft die Natur neue, idyllische Regionen. Auch die Osteifel wurde vor Urzeiten durch vulkanische Aktivitäten geprägt, zuletzt durch den Laacher-See-Ausbruch vor 13.000 Jahren. |
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Infozentrum und Rauscherpark Vulkane und Archäologie
Ein Projekt ist der Rauscherpark im Tal der Nette, der „Garten“ des Infozentrums. Ein Infolehrpfad erklärt Besucherinnen und Besuchern dieses romantischen Bachtales seine Entstehung durch den Ausbruch des Michelberg-Vulkans vor 200.000 Jahren und die Nutzung der Basaltlavavorkommen durch die Römer. |
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Vulkanische Exponate An den „Points-of-Information“, d.h. den Computer-Infosäulen, können sich Besucher gezielt eigene Informationen über den Vulkanismus der Osteifel zusammenstellen.
Exponate, wie diese Basaltbombe, präsentieren den Besuchern die Palette vulkanischen Gesteinsmaterials. |
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„Vulkane der Osteifel - eine heiße Geschichte“ ist der Titel des 25-Minuten-Films im Infozentrum. Mit eindrucksvollem Filmmaterial und Computeranimationen wird die Entstehungsgeschichte der Osteifel-Landschaft der letzten 200.000 Jahre lebendig. Anschauliches Fotomaterial von aktuellen Vulkanausbrüchen lassen die Vulkan-Szenarien der Osteifel vor Hunderttausenden von Jahren in neuem Licht erstrahlen. |
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Archäologische Exponate Das Modell eines römischen Lastschiffs ist Symbol für den antiken Steinhandel. Von Andernach aus gingen Produkte der Osteifel in weite Teile der damaligen Welt, beispielsweise bis hinauf nach Britannien. |
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7.000 Jahre alt ist die Geschichte des Abbaus vulkanischer Gesteine und deren Handel in der Osteifel. Große Leuchtbilder in lichtdurchfluteten Räumen geben Einblick in die Abbaugeschichte zwischen Andernach und Mayen - vor allem in der Römerzeit.
Exponate, wie die Mühlsteine und die Treppe zu einem römischen Steinbruch, zeigen den Besuchern, unter welchen Bedingungen in antiker Zeit Tuff und Basalt abgebaut und zu welchen Produkten die Steine verarbeitet wurden. |
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Besuchen Sie den Vulkanpark, erleben Sie Vulkanismus Mit gewaltigen Ausbrüchen schufen Vulkane der Eifel ein einmaliges Landschaftsbild aus Feuer, Glut und Asche. Der Vulkanpark macht diese Landschaft, ihre Entstehung, sowie die Nutzung von Lava und Tuff von der Römerzeit bis heute erlebbar. Infos über die 20 vulkanologischen und kulturgeschichtlichen Projekte, sowie Tourempfehlungen erhalten Sie im Infozentrum Rauschermühle in Plaidt. |
Sie erreichen das Römerbergwerk über die A 61 Abfahrt Kruft (35). Folgen Sie auf der B 256 den braunen Schildern "Route blau". In Höhe des Ortes weist ein Schild (Römerbergwerk Meurin) den Weg.
Das Infozentrum Rauschermühle in Plaidt bei Koblenz erreichen Sie über die A 61 Abfahrt Plaidt (36) und über die A 48 Abfahrt Ochtendung (8). Folgen Sie den braunen Schildern Vulkanpark I-Zentrum. |
Öffnungszeiten |
| April bis Oktober: |
Dienstag-Freitag Sa.,So. sowie Feiertage |
9.00-17.00 Uhr 11.00-18.00 Uhr |
| November bis März: |
Dienstag-Sonnntag |
11.00-17.00 Uhr | |
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